• sl1

    Energie muss man ganzheitlich denken

  • Sl2

    „An Optionen ist gut, dass man sie hat“ (Gerhard Schröder)

  • SL3

    Ohne verlässliche Rahmenbedingungen keine Investitionen

  • SL4

    Die Naturgesetze entziehen sich der politischen Entscheidung

  • SL5

    Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben

  • SL6

    Dauerhafte Subventionen führen zur unternehmerischen Hirnerweichung

Baden-Württemberg weitet Erneuerbare Energien im Wärmemarkt aus

Der Landtag von Baden-Württemberg hat die Novelle des Erneuerbaren Energien Wärmegesetzes beschlossen. Baden-Würtemberg ist bisalang das einzige Bundesland, dass den Spielrauim des Bundesgesetzgebers genutzt hat, den Ensatz von Erneuerbaren Energien auch im Gebäudebestand vorzuschreiben. Die Novelle steigert den Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieeinsatz für Raumwärme von 10 auf 15 Prozent. Neben Wohngebäuden wrden ab jetzt auch Gewerbebauten dieser Verpflichtung unterworfen. Das Gesetz ist technologieoffen. Das heißt, alle erneuerbaren Energien können eingesdetzt werden, von der Pellet-Heizung bis zur Biomethan-Beimiscvhung in der Brennwerttherme. Die Verpflichtung greift dann, wenn eine Heizungsanlage ausgetauscht wird. Durch Vorlage eines Sanierungsfasrplans für die energetiscvhe Gebäudesanierung können 5 Prozent der Verpflichtung angolten werdern, z.B. durch die Absicht, die Wärmedämmung zu verbessern. Durch einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung kann die Verpflichtung vollständig abgegolten werden. Ausnahme gelten, wenn die Umsetzung rechnisch nicht möglich ist oder Belange des Denkmalschutzes dem entgegenstehen. Im ergebnis werden die Gebäudeeigentümer reher auf den günstigeren einsatz erneuerbarer wärme setzen, als auf kostspielige Dämmmaßnahmen. Für die Klimabilanz ist beides gleichwertig. Unter dem Gesichtspunkt der Kosteneffizienz wird letztlich der Geldbeutel entscheiden.

Gesetzentwurf

Reinhard Schultz, Inhaber

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